Die EU hat es nicht eilig, Nordmakedonien und Albanien in ihre Reihen aufzunehmen, berichtete die DPA am Mittwoch.

«Die vorläufigen Verhandlungen werden im Oktober stattfinden, aber die genaue Entscheidung wird später bekannt gegeben», sagte Gunther Krichbaum, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Europa.

Am Mittwoch möchte die Europäische Kommission die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Nordmakedonien und Albanien empfehlen.

Die endgültige Entscheidung über den Beitritt der beiden Balkanländer zur EU verbleibt jedoch bei den EU-Staaten und kann am 18. Juni bei einem Treffen der europäischen Minister in Luxemburg getroffen werden.

In Deutschland muss aber der Bundestag grünes Licht geben und das geht nur, wenn die CDU/CSU-Fraktion sich nicht querstellt.

Die EU-Länder haben bereits im Juni letzten Jahres den Beginn der Verhandlungen mit Albanien und Nordmakedonien genehmigt. Der tatsächliche Beginn der Verhandlungen hing jedoch vom weiteren Fortschritt der Reformen ab. Hahn hat bereits gewarnt, dass die Verschiebung und Nichtanerkennung objektiver Fortschritte durch die Beitrittsländer dramatische Folgen für die betroffenen Länder und die gesamte Region haben könnte.

Zuvor hatte die EU Albanien, Mazedonien, Serbien und Montenegro den Kandidatenstatus zuerkannt.

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