Fünf übersetzte Kurznachrichten das den Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (LVR), die über das Geschehen an der Frontlinie informieren.

1. lug-info.com:
Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das „Regime der Ruhe“ im Verantwortungsbereich der LVR verletzt. Dies teilte die Vertretung der Republik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung (GZKK) mit.
Beschossen wurde das Gebiet von Wesjolaja Gora.
Geschossen wurde mit Granatwerfern.

2. Dan-news.info:
„Die ukrainischen Streitkräfte haben am Morgen Sajzewo beschossen. Es wurde ein direkter Treffer auf ein Haus in der Rybalko-Straße 192 festgestellt. Verletzt wurde niemand“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Eine operative Gruppe der Vertretung der DVR im GZKK ist vor Ort, um die Folgen des Beschusses zu ermitteln.

3. Dnr-sckk.ru:
Täglicher Bericht über Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum vom 26. Mai bis 27. Mai

Die Vertretung der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination teilt mit: In den letzten 24 Stunden betrug die Zahl der Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der bewaffneten Formationen der Ukraine 6.
Das Territorium der DVR wurde in Verletzung der Minsker Vereinbarungen sowie der Vereinbarungen über einen Waffenstillstand mit folgenden Waffen beschossen.

In der Beschusszone von Seiten der BFU befanden sich die folgenden Bezirke/Ortschaften: Donezk (Siedlung des Trudowskaja-Bergwerks); Dsershinskoje, Sachanka.
Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden an ziviler Infrastruktur wurden bisher nicht festgestellt.
Die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse betrug 35.
In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 299.
Ab 01:01 Uhr am 8. März 2019 trat gemäß einer von der Minsker Kontaktgruppe erreichten Vereinbarung eine erneuerte Verpflichtung zur Einhaltung eines allumfassenden, nachhaltigen und unbefristeten Regimes der Feuereinstellung, der „Frühlings“waffenstillstand in Kraft.

4. Telegram-Kanal der Vertretung der DVR im GZKK:
Wie bereits mitgeteilt wurde, haben die BFU heute um 5:55 Uhr das Feuer aus Richtung Sajzewo (Sewernoje) in Richtung Golmowskij mit Mörsern des Kalibers 120 mm eröffnet.
Infolge eines direkten Treffers eines Mörsergeschosses wurde das Dach eins Mehrparteienwohnhauses im Schkolnyj-Prospekt 11 beschädigt.
Außerdem wurde das Dach eines Wohnhauses in Sajzewo in der Rybalko-Straße 192 beschädigt.
Nach vorläufigen Informationen gab es keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, genauere Informationen werden noch ermittelt.

5. Dan-news.info:
Perspektiven für eine friedliche Regelung des Konflikts im Donbass gibt es in der nächsten Zukunft nicht. Die Auffassung vertrat der Direktor des Zentrums für politischen Konjunktur Alexej Tschesnakow.
„Keinerlei. Absolut keine Perspektiven. Er (Selenski) hat noch vor der Amtsübernahme öffentlich erklärt, dass er die Minsker Vereinbarungen nicht erfüllen wird“, sagte Tschesnakow. „Er sagte, dass der Donbass keinen besonderen politischen Status erhalten wird. Das ist eine direkte und grobe Absage, die hauptsächliche und grundlegende Forderungen der Minsker Vereinbarungen zu erfüllen“.
Er erinnerte auch die Weigerung des neuen ukrainischen Präsidenten, direkte Verhandlungen mit Vertretern der DVR und LVR zu führen, den Unwillen ein Amnestiegesetz zu unterzeichnen, das Sprachengesetz aufzuheben.

6. Dan-news.info:
„Heute um 11:15 Uhr wurde entsprechend den Forderungen des staatlichen Unternehmens „Ukrinterenergo“ als Operator des Verteilungssystems der AG „DTEK PES-Energougol“ die Stromversorgung der Artjomowsker Filterstation abgeschaltet“, teilte das kommunale Unternehmen „Woda Donbassa“ mit.
Woda Donbass fügte hinzu, dass inzwischen die Städte Artjomowsk und Soledar sowie vier in der Nähe liegende Ortschaften keine zentrale Wasserversorgung haben. Nach Einschätzung von DAN könnten in den genannten Ortschaften bis zu 90.000 Menschen leben. Diese Schätzung berücksichtigt nicht die Informationen über die Zahl der Übersiedler, die sich in diesen Ortschaften aufgrund des militärischen Konflikts befinden könnten.
Am 23. Mai waren bereits 16 Ortschaften mit einer Bevölkerung von mindestens 23.000 Menschen aufgrund von Stromabschaltungen von Objekten von Woda Donbassa von der zentralen Wasserversorgung abgeschnitten worden (alles auf von der Ukraine zeitweilig besetztem Gebiet.

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