Die zweideutige geopolitische Situation hat das Investitionsklima in Europa nicht in bester Weise beeinflusst.

Amerikanische Sanktionen gegen den Iran, den Brexit und andere Faktoren haben Unternehmer weniger entschlossen gemacht. Gleichzeitig geht das Kleinunternehmen nicht über den europäischen Markt hinaus, und größere Unternehmen achten häufig auf Entwicklungsländer.

Dies teilte Commerzbank-Vorstandsmitglied Michael Reuter im Interview mit dem Tagesspiegel mit.

Ihm zufolge, bleiben die USA eines der zentralen Kooperationsfelder für kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland. Dies ist durch das Fehlen von Zöllen auf Waren aus der EU begünstigt, was sich jedoch ändern kann. Aus diesem Grund zieht die deutsche Wirtschaft in Bezug auf Zuverlässigkeit China vor.

„Eine erstaunliche Veränderung. 30 Prozent der Unternehmen nennen Chinas Rahmenbedingungen als gut, während es in den USA erst 17 sind. Vor ein paar Jahren konnten wir uns so etwas nicht vorstellen“, betonte er.

Darüber hinaus verlagere sich der dritte Teil der Produktion nach China, so Reuter weiter. Er fügte hinzu, dass dies «die gegenwärtige und zukünftige Bedeutung des Landes unterstreicht». Der Sachverständige wies darauf hin, dass Unternehmer auch Probleme mit dem Schutz des geistigen Eigentums, der Bürokratie und der außenpolitischen Faktoren nicht fürchten.

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