Tausende Menschen in Deutschland und in der Schweiz sind am Samstag anlässlich des Al-Quds-Tages auf die Straße gegangen, um ihre Solidarität mit den Palästinensern zu bekunden. Das berichtet die iranische Agentur ParsToday.

Etwa 1.200 Deutsche sind beim Fußmarsch zum Al-Quds-Tag über den Berliner Kurfürstendamm gezogen und haben die Menschen in Palästina, Syrien, Libanon und die Hisbollah unterstützt.

Auf Transparenten wurde ein eigenständiger Staat für die Palästinenser gefordert. «Gerechtigkeit für Palästina», hieß es auf einem Schild. Den deutschen Medien zufolge waren 500 Polizisten im Einsatz.

Gleichzeitig nahmen in Zürich die schweizerischen Bürger am Fußmarsch zum al-Quds-Tag teil, trugen die Palästina-Flaggen und zeigten Bilder von den Verbrechen des israelischen Regimes gegen die Palästinenser.

Der letzte Freitag im heiligen Fastenmonat Ramadan wurde auf Initiative des Gründers der Islamischen Republik Iran, Imam Khomeini, zum Internationalen Al-Quds-Tag bestimmt.

Ruhollah Musawi Chomeini (auf dem Bild links neben PLO-Chef Jassir Arafat) war ein iranischer Ajatollah, politischer und religiöser Führer der Islamischen Revolution von 1979 und danach bis zu seinem Tod iranisches Staatsoberhaupt. Mit der Revolution stürzte er aus dem französischen Exil heraus die Regierung von Mohammad Reza Pahlavi, dem damaligen Schah des Iran.

 

Der Fußmarsch dieses Tages findet in einigen europäischen Ländern samstags oder sonntags statt.

Der al-Quds-Tag oder al-Kuds-Tag ist in der Islamischen Republik Iran ein gesetzlicher Feiertag. Er wird alljährlich zu staatlich organisierten Massendemonstrationen gegen Israel genutzt, bei denen die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Al-Quds nennen die Muslime die Stadt Jerusalem.

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