Die gigantischen Flüchtlingsströme aus Afrika zeigen, dass es den Europäischen Staaten trotz jahrzehntelanger Entwicklungshilfe nicht gelungen ist, den Menschen in Afrika nachhaltig zu helfen.

Laut dem Geostrategen Patrick Poppel liegt das Problem in einer vom neokolonialistischen Weltanschauung vieler europäischer Politiker.
«Heutige Entwicklungshilfe sorgt nur für die geeigneten Rahmenbedingungen zur weiteren Ausbeutung der Rohstoffe», so Poppel.

Es habe sich seit der Kolonialzeit nicht viel an der Afrikastrategie der Europäischen Staaten verändert. Wie kann es sein, dass so rohstoffreiche Staaten wie der Kongo zu den ärmsten der Welt zählen? Niemand möchte Afrika als eine unabhängige Zivilisation oder sogar einen eigenen Machtblock haben. Aber genau dies wäre die einzige Rettung für diesen Kontinent, so Poppel.

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