Direkte Bedrohungen helfen bei der Bewältigung von unerwünschter Einwanderung. Der Beweis dafür ist die Politik von US-Präsident Donald Trump. Nach den jüngsten Drohungen erklärte sich Mexiko bereit, die Migration in die Vereinigten Staaten zu stoppen.

Außenminister Marcelo Ebrard ist wegen der Angelegenheit bereits zu Gesprächen in die USA gereist, Seade soll am Sonntag dazustoßen. Vorgespräche sind für Montag und Dienstag vorgesehen. Am Mittwoch ist ein Treffen mit der US-Delegation unter der Leitung von Außenminister Pompeo zur Beilegung des Streits geplant.

US-Präsident Donald Trump kündigte Zölle für alle mexikanischen Waren an, um den südlichen Nachbarn zum Vorgehen gegen die illegale Einwanderung zu zwingen. Zwischen Juni und Oktober sollten sich die Zulagen um fünf Prozent auf 25 Prozent erhöhen, wenn Mexiko nicht entsprechend reagiert.

Weil der Migrationsdruck aus Mexiko nach wie vor groß ist, sah sich die US-Regierung jetzt zum Handeln gezwungen (die Errichtung der von Präsident Trump seit langem versprochenen Grenzmauer stockt derzeit wieder einmal wegen juristischer Schwierigkeiten). Die US-Behörden halten nach eigenen Angaben gegenwärtig rund 80.000 Migranten fest. Im Durchschnitt überqueren laut US-Behörden jeden Tag 4500 Menschen die Grenze – alle illegal.

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