Moskau ruft Pristinas Gönner auf, die kosovo-albanische Führung zur Vernunft zu bringen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

Die Aktion der speziellen Polizeieinheiten des selbsternannten ‘Kosovo’ im Norden der Region begann am Morgen des 28. Mai unter dem Vorwand der Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

Die kosovarische Polizei drang mit Dutzenden von Panzerfahrzeugen in den Norden von Kosovo und Metohija ein. In Kosovska Mitrovica und Zubin Potok setzten Serben Barrikaden auf den Straßen,  stießen mit der Polizei zusammen und es kam zu Schüssen. Mehrere Menschen wurden verletzt, darunter drei Polizisten, ein Journalist und zwei UN-Mitarbeiter.

Der serbische Präsident Alexander Vučić hat die serbischen Streitkräfte und das Innenministerium in Alarmbereitschaft versetzt.

«Wir müssen zugeben, dass das ‘Kosovo’ die Hauptursache für Instabilität und Konfliktpotential in der Region ist. Dieses Territorium ist praktisch unkontrollierbar, es ist nicht nur eine Quelle für Instabilität, sondern auch ein potenziell gefährliches, unkontrolliertes Territorium in der Mitte Europas. Wir hoffen, dass die Gönner von Pristina, die sich auf dem Balkan nicht von den Interessen der dort lebenden Länder und Völker leiten lassen, sondern von ihren eigenen Interessen, ihren Einfluss nutzen, um die kosovo-albanische Führung zur Vernunft zu bringen, denn sonst könnten die Folgen unvorhersehbar sein», sagte Sacharowa auf einer Pressekonferenz.

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