Personen, die nach einem erfolglosen Asylverfahren freiwillig ausreisen, können staatliche Unterstützung beantragen. Für die deutschen Behörden ist diese Option günstiger als die Abschiebung. Ein kleiner Teil der Empfänger wird jedoch später zurückkehren.

Seit 2014 wurden mehr als 100.000 abgelehnte Asylbewerber für die Ausreise aus Deutschland bezahlt. Mehr als zwei Prozent von ihnen kehrten später nach Deutschland zurück und beantragten erneut Asyl.

„2506 Personen von 102.761 abgelehnten Asylbewerbern, die freiwillig ausgereist waren, haben nach ihrer Wiedereinreise in den Jahren 2017 bis 2019 einen Asylfolgeantrag gestellt”, so dpa.

Einige weitere abgelehnte Asylbewerber kehrten den Angaben zufolge im gleichen Zeitraum über den Familiennachzug, für Studienaufenthalte oder zum Arbeiten nach Deutschland zurück. Die meisten abgelehnten Asylbewerber, die im vergangenen Jahr von dem Bund-Länder-Programm zur Re-Integration im Heimatland profitierten, stammten aus Ost- und Südosteuropa. Am häufigsten nahmen Albaner (1345) und Serben (1088) die Förderung in Anspruch. Auch zahlreiche Menschen aus Georgien, Russland, Nordmazedonien und dem Irak entschieden sich für die Rückkehrhilfe.

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