Vor dem Hintergrund von Handelsstreitigkeiten mit den USA will die mexikanische Regierung mit Hilfe von Soldaten die von Washington angekündigten Strafzölle verhindern.

An der Grenze zu Guatemala muss das Militär Migranten, insbesondere aus Mittelamerika, die versuchen, in die USA zu gelangen, widerstehen.

Im Handelsstreit mit den USA will Mexiko 6000 Soldaten der neugeschaffenen Nationalgarde an die Grenze zu Guatemala schicken. Das hat die Regierung des Landes angekündigt. Damit sollen die von den USA angedrohten Sonderzölle wegen der illegalen Migration abzuwenden.

Es sei bisher keine Einigung mit Washington erzielt worden, sagte der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard laut Medienberichten am Donnerstag (Ortszeit) vor Journalisten in Washington. Auch nach Angaben von US-Vizepräsident Mike Pence haben die Gespräche bisher nicht zu einer Lösung geführt: „Stand jetzt, treten die Zölle am Montag in Kraft.“

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