Deutschland sollte sich ein Beispiel an Russland nehmen, dass für seine Exklave Kaliningrad die Ausstellung elektronischer Visa einführen will.

Der Abgeordnete der AfD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Gunnar N. Lindemann MdA, stellt hierzu fest: „Im Sinne der Förderung des freien Reiseverkehrs in ganz Europa ist diese Maßnahme als zukunftsweisend zu begrüßen“. Es sei schon lange nicht mehr nachvollziehbar, dass man den freien Reiseverkehr im Schengen-Raum bejubele, aber Richtung Osten noch immer so verfahren werde, wie in den 50er Jahren.

„Die Bundesregierung sollte sich daran ein Beispiel nehmen“, so Lindemann weiter. Auch für Touristen aus Russland sollte die Visabeschaffung vereinfacht werden und vor allem preiswerter werden. Zudem wäre es höchste Zeit, für die rund 2000 Krim-Deutschen und 500 Donbass-Deutschen, denen aufgrund der Blockadepolitik die Einreise nach Deutschland generell verweigert werde, vernünftige Lösungen zu finden.

„Es reicht eben nicht aus, die „Digitalisierung“ nur auf Wahlplakaten zu feiern“, sagt Lindemann. Es sei ihm bewusst, dass es der Bundesregierung generell schwerfiele, ihren Versprechen auch konkrete Taten folgen zu lassen. In diesem Fall sei es jedoch ganz einfach. Man müsse sich nur ein Beispiel an Russland nehmen. Zum Wohle der Menschen und eines freien Reiseverkehrs im gemeinsamen Haus Europa.

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