Die iranische Vizepräsidentin versprach, dass die Islamische Republik rechtliche Schritte gegen die USA einleiten werde, um den Luftraum des Landes zu verletzen.

Laut der Nachrichtenagentur Tasnim unterstrich La’ya Joneidi am Sonntag vor Reportern in Teheran, dass der Iran keine Verletzung seiner Luft-, Land- oder Seegrenzen dulden werde.

Sie betonte auch die Notwendigkeit ständiger Wachsamkeit und Bemühungen zur Abwendung eines Krieges.

Joneidi verurteilte den Versuch der USA, eine Spionagedrohne in den iranischen Luftraum zu entsenden, als «Verstoß gegen das Völkerrecht» und wies darauf hin, dass Teheran diesbezüglich gerichtliche Schritte einleiten werde.

In den frühen Morgenstunden des 20. Juni schoss die Aerospace Force des Islamic Revolution Guards Corps (IRGC) ein unbemanntes US-Luftfahrzeug (UAV) ab, das in den Luftraum des Iran eindrang.

Das IRGC teilte mit, dass die Spionagedrohne ‘Global Hawk’ am Mittwoch um 19:44 Uhr GMT von einer US-Militärbasis im Süden des Persischen Golfs gestartet war und alle Kommunikationssysteme ausgeschaltet hatte. und flog über die Straße von Hormuz in größtmöglicher Stealth-Manier in Richtung der Hafenstadt Chabahar.

Beim Rückflug in den Westen der Region habe das unbemannte Flugzeug den iranischen Luftraum in der Nähe der Straße von Hormuz verletzt und begonnen, den Iran auszuspionieren und Informationen zu sammeln, fügte die IRGC hinzu.

Die eindringende Drohne wurde vom iranischen Flugabwehr-Raketensystem «Khordad-3rd» abgeschossen.