Politiker führender Gewerkschaften haben auf die Zusammenarbeit der CDU-Stadtratsfraktion mit der AfD mit scharfer Kritik reagiert.

Am Montag betonte der CSU-Chef Markus Söder nach der Präsidiumssitzung, dass keine der Gewerkschaftsparteien sollte mit der AfD zusammenarbeiten soll, so dpa.

Das wäre von schwerem Schaden für die gesamte Union. Selbst jeder Kaffeeplausch in einem Kommunalparlament mit AfD-Politikern sei abzulehnen.

Noch drastischer äußerte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer.

Klare Kante und alle Voraussetzungen für CDU-Parteiausschluß schaffen

Nicht nur für Koalitionen, sondern auch für „Zählgemeinschaften“ gelte: „Keine Zusammenarbeit zwischen CDU und AfD.“ Bereits zuvor hatte CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak klargestellt: „Für alle noch einmal zum mitschreiben: Die CDU lehnt jede Koalition oder Zusammenarbeit mit der AfD strikt ab! Das ist nicht nur meine Meinung, sondern Beschlußlage des CDU Bundesparteitages.“

Beim Landesvorsitzenden der AfD in Mecklenburg-Vorpommern, Leif Erik Holm, lösen solche Reaktionen nur Kopfschütteln aus. „Der Umgang der CDU mit ihren eigenen Gemeindevertretern in Penzlin zeigt die Arroganz der Macht in Reinkultur“, beklagt er. Die Union habe aus ihren Wahlniederlagen der letzten Jahre offenbar überhaupt nichts gelernt. Holm: „Sollte die CDU ihre eigenen Abgeordneten weiter drangsalieren, helfe ich den Stadtvertretern natürlich auch gerne beim Ausfüllen des AfD-Mitgliedsantrages.“

 

Quelle: Junge Freiheit

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