Wenn die französischen Sonderdienste und Strafverfolgungsbehörden immer noch ein geringes Maß an Manifestation radikaler islamistischer Gefühle vorweisen können, ist das Bild in den kommunalen Machtstrukturen weniger rosig.

Die entsprechende Untersuchung wurde von den Abgeordneten des Parlaments der Republik Eric Diar und Eric Pulli durchgeführt, berichtete die Veröffentlichung Le Figaro.

Der Bericht der Parlamentarier basiert auf der Beobachtung der radikalen Islamisierung im Land, die seit Jahrzehnten durchgeführt wurden. Insbesondere die Liste der Personen, die im Rahmen eines Programms zur Terrorismusbekämpfung überwacht sind, umfasst heute mehr als 21.000 Namen.

Die Autoren des Berichts weisen auf das Problem der Durchdringung der radikalen Stimmung in den städtischen Sicherheitsbehörden hin, in denen das Kontrollniveau erheblich niedriger ist und die Beschäftigten Zugang zu Waffen haben.

Private Sicherheitsorganisationen sind nicht weniger gefährlich, insbesondere am Vorabend der Olympischen Spiele 2024. Ebenso problematisch sind Bildungseinrichtungen im Land. Hier verwiesen die Parlamentarier auf die Aussage des Präfekten der Stadtpolizei, Michel Delpuesch, wonach die Universitäten es nicht eilig hätten, mit den Strafverfolgungsbeamten in Kontakt zu treten, um die möglichen Manifestationen extremistischer Gefühle zu verbergen.

Darüber hinaus ist der radikale Islamismus im sportlichen Umfeld stark verankert. Sie stellen fest, dass die Situation Massengebete direkt in den Umkleideräumen und das Tragen von Hijabs bei Sportveranstaltungen erreicht hat. Vor diesem Hintergrund war der Verband der Kampfkünste sogar gezwungen, religiöse Feiertage bei der Ausarbeitung von Wettkampfplänen zu berücksichtigen.

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