Nach den Strafzöllen von Trump unternimmt Mexiko derzeit Schritte, um die Zahl der Migranten zu verringern. Der mexikanische Präsident Lopez Obrador reiste am Donnerstag an die Grenze zu Guatemala, um ein 100-Millionen-Dollar-Programm zur Schaffung von Arbeitsplätzen vorzustellen.

In El Salvador ist außerdem der Start eines 30-Millionen-Dollar-Projekts geplant: Die Schaffung von Arbeitsplätzen wird durch das Pflanzen von Obst- und Waldbäumen erfolgen.

Lopez Obrador sagte, dass Mexiko zeigen wird, dass es den Migrationsstrom «mit der Menschheit und ohne Fremdenfeindlichkeit» reduzieren kann.

Außenminister Ebrard sagte, dass die Menschen die Möglichkeit haben sollten, dort zu leben, wo sie leben.

Täglich durchqueren Tausende von Migranten aus Guatemala Mexiko, um in die Vereinigten Staaten zu gelangen. Trump drohte Mexiko kürzlich mit Strafzöllen, um den Druck auf Migranten zu erhöhen. Vor weniger als zwei Wochen haben die beiden Länder eine Einigung erzielt, und Trump hat seine Geldbußen für alle Einfuhren aus einem Nachbarland auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Mexiko versprach seinerseits, Maßnahmen gegen die illegale Einwanderung aus Mittelamerika zu ergreifen.

Bis Mitte Juli soll der Andrang von Migranten an der mexikanischen Grenze zu den USA deutlich verringert werden. Wenn dies nicht erreicht wird, droht Washington mit Zollerhöhungen. Als erste Maßnahme sollen 6.000 Mitglieder der mexikanischen Nationalgarde an die Grenze zu Guatemala abkommandiert werden.

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