Belarus und Armenien haben keine Tabuthemen. Das erklärte der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko heute beim treffen mit dem armenischen Staatschef Armen Sarkissjan. Das berichtet die amtliche Telegraphenagentur BelTA.

„Es gibt keine Themen, die wir mit Armenien nicht diskutieren könnten. Wir sind immer bereit, Ihnen die Türen zu öffnen, wenn Sie in Belarus etwas finden, was auch in Armenien umgesetzt werden könnte“, versicherte Alexander Lukaschenko.

Die handelspolitische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Belarus und Armenien ist durch eine positive Dynamik gekennzeichnet. Im Jahr 2018 belief sich der Handelsumsatz auf 50,1 Millionen US-Dollar, was einem Anstieg von 17,3% gegenüber 2017 entspricht. Die Exporte aus Belarus erreichten 37,4 Millionen Dollar (108,3% gegenüber 2017), die Einfuhren — 12,7 Millionen Dollar (155%). Zu Beginn dieses Jahres setzte sich der Wachstumstrend in Bezug auf die wichtigsten Handelsindikatoren fort.

Im Januar-April belief sich der Handelsumsatz auf $19,3 Mio., das entspricht einem Anstieg von fast 31% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stiegen die Exporte belarussischer Waren um 30% und kletterten auf über $15 Millionen, die Importe wuchsen um fast 37% und erreichten 4,2 Millionen Dollar.

Belarus beliefert Armenien mit Milch, kondensierter und getrockneter Sahne, Traktoren und Schleppern, Medikamenten, Reifen, Papier und Pappe. Die wichtigsten Importartikel aus Armenien sind Spirituosen, spezifische Waren und Möbel. Im Jahr 2018 investierte Armenien $7,6 Millionen in Belarus, direkte Auslandsinvestitionen machten dabei $7,5 Millionen.

Im ersten Quartal 2019 warb Belarus $3,5 Millionen an ausländischen Direktinvestitionen aus Armenien an. In Armenien haben über 80 belarussische Betriebe ihre eigenen Handelsgeschäfte eröffnet, belarussisches Kapital steckt in drei Unternehmen. In Belarus sind 57 Unternehmen mit armenischem Kapital registriert. (17 Joint Ventures und 40 Auslandsunternehmen). (BelTA)

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