Ende 2015 zwang die „Diktatur der Bundesrepublik Deutschland“ eine achtköpfige Familie zur „Flucht“ nach Russland. Seitdem lebt sie in einem Bus in Moskau.

Am Silvesterabend 2015 kam eine achtköpfige Griesbach-Familie mit einem Touristenvisum mit einem VW-Bus nach Moskau. Sie sind Flüchtlinge aus Mecklenburg-Vorpommern.

Die Familie lebte in einer paranoiden Blase und in ständiger Angst um ihre Kinder wegen der Behörden.

Deutschland ging bergab, sagte eine der Töchter.

Sie beantragten jedoch kein Asyl, sondern wollten eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis, um in Russland leben und arbeiten zu können. Kinder sollen in Russland friedlich wachsen können.

Wir wollen in keiner Weise zurückkehren.

Mutter Carola sagt, dass viele Menschen Angst haben. Sie befürchten, dass die Regierung ihre Bevölkerung in Schwierigkeiten bringen wird. 2015 war ein Jahr der Flüchtlinge.

Vergewaltigung und Prügel sind an der Tagesordnung.

Die Familie wählte Russland als Sicherheitsgarant, als ein Land, das Frieden fordert.

Deutschland ist noch besetzt, der Bundesregierung ist «organisiertes Verbrechen» vorgeworfen. Antisemitismus vermischt sich mit Anti-Islamismus und weißem Rassismus. Es gibt einen Völkermord an den Weißen.

Tochter Stephanie Griesbach blieb in Deutschland. Sie nimmt an Demonstrationen teil und versucht, Spenden für Flüchtlinge aus Russland zu sammeln.

Russland lehnte einen Asylantrag lange Zeit ab, da Deutschland ein sicheres Land ist, und forderte die Familie Griesbach auf, das Land zu verlassen.

Gestern hat das Innenministerium Russlands jedoch beschlossen, der Familie vorübergehend Asyl zu gewähren. Die Gründe, warum die Familie in Deutschland Opfer der Verfolgung wurde, wurden nicht bestätigt. Zur Klärung des rechtlichen Status sowie aufgrund der Lebensbedingungen wurde jedoch eine Notunterkunft eingerichtet, da vier Erwachsene mit vier Kindern gezwungen sind, im Bus zu leben. Abschiebung wurde vermieden.