Der Prozess der Wahl der neuen EU-Führung war nicht transparent genug, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Freitag in Helsinki.

Juncker stellte fest, dass die Situation anders war, als er vor fünf Jahren zum Chef der Europäischen Kommission gewählt wurde.

Aber das ist leider keine Tradition geworden, betonte der Politiker.

Ihm zufolge, zu dem, was die Prozedur vorher war, «lohnt es sich, zurückzukehren.»

Auf dem dreitägigen EU-Gipfel am 2. Juli wurde die Kandidatur der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen für das Amt der Leiterin der Europäischen Kommission ermittelt — das wichtigste Amt, das die umfassendsten tatsächlichen Befugnisse verleiht.

Die Staats- und Regierungschefs der EU ernannten den belgischen Premierminister Charles Michel zum Leiter des Europäischen Rates, den spanischen Außenminister Josep Borrel zum Leiter der EU-Diplomatie und die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde zur Leiterin der Europäischen Zentralbank.

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