Wieder einmal geriet im Donbass ein russisches Fernsehteam unter Beschuss, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Es ist bereits der zweite Angriff innerhalb weniger Tage.

Laut dem russischen Reporter Andrei Rudenko berichtete die Besatzung über ein Wohngebiet des Dorfes Alexandrovka, als der Angriff durchgeführt wurde. Auch der Pressesprecher der Volksmiliz Donezk sprach über den Angriff auf die Journalisten.

Ein Filmteam des russischen Fernsehsenders Svezda ist am Sonntag im Dorf Kominternowo im Süden der selbsternannten Volksrepublik Donezk unter Mörserfeuer der Kiewer Truppen geraten, teilte der Fernsehsender auf seiner Website mit. Laut der Donezker Volksmiliz ereignete sich der Angriff um 12:45 Uhr.

«Die Journalisten arbeiteten auf dem Platz vor einer örtlichen Kultureinrichtung, als die ukrainischen Streitkräfte einen Mörserangriff auf das Gebiet ausübten. Vorläufigen Daten zufolge wurde niemand verletzt», heißt es in der Erklärung.

Am Dienstag kam ein Filmteam der Allrussischen staatlichen Fernseh- und Rundfunkgesellschaft (VGTRK) vor den Toren von Donezk unter das Feuer der Kiewer Streitkräfte. Laut dem russischen Reporter Andrei Rudenko berichtete die Besatzung über ein Wohngebiet des Dorfes Alexandrowka, als der Angriff durchgeführt wurde.