Das georgische Außenministerium forderte die Weltgemeinschaft und alle Organisationen auf, die sich für die Medienfreiheit einsetzen, auf, ihre Einschätzung im Hinblick auf die Aktionen des Fernsehsenders Rustavi 2 abzugeben.

Laut einer Erklärung des georgischen Außenministeriums, die vom Gastgeber des Oppositionssenders Giogri Gabunia Rustavi 2 verwendet wird, um die georgisch-russischen Beziehungen noch enger zu gestalten.

«Wir verurteilen nachdrücklich die Äußerungen von Rustavi 2, die nichts mit Redefreiheit zu tun haben und eine bloße Provokation sind, um die georgisch-russischen Beziehungen komplizierter und noch verspannter zu machen», heißt es in der Erklärung.

Gabunia sprach am Sonntag schlecht, wenn er sich auf die russische Führung bezog. Seine profanen Äußerungen dauerten mehr als eine Minute.

Der georgische Präsident Salome Zurabishvili, Ministerpräsident Mamuka Bakhtadze, der Parlamentspräsident Archil Talakvadze, der frühere Parlamentspräsident Irakli Kobakhidze, der Bürgermeister von Tiflis Kakha Kaladze und der ehemalige Außenminister Mikheil Janelidze verurteilten den Vorfall nachdrücklich. Auch Nika Gvaramia, Generaldirektor des Fernsehsenders Rustavi 2, kritisierte Gabunia für seine Äußerungen. Die Aussagen des TV-Hosts lösten auch eine negative Reaktion einer großen Anzahl georgischer Facebook-Nutzer aus.

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