Das iranische Verteidigungsministerium hat begonnen, im Inland gebaute Patrouillenboote der Haidar-Klasse an die in der Golfregion tätige Polizei des Landes auszuliefern.

Laut dem staatlichen Sender Press TV schlossen sich die hauptsächlich mit Such- und Rettungseinsätzen betrauten Fregatten am Montag im Rahmen einer Zeremonie in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas der iranischen Marinepolizei an, nachdem sie erfolgreich See- und Landversuche bestanden hatten.

Die Schiffe der Haidar-Klasse bestehen aus Schiffsrümpfen aus einer Aluminiumlegierung für den Seeverkehr, die hohe hydrodynamische Eigenschaften aufweisen und starken Seestürmen standhalten. Sie basieren auch auf den neuesten SAR-Konzepten (Search and Rescue). Die selbstaufrichtenden Eigenschaften der Schiffe ermöglichen es ihnen, auch bei hohen Rollwinkeln von bis zu 180 Grad über Wasser zu bleiben.

Neben Such- und Rettungsmissionen werden die Fregatten die Hoheitsgewässer des Iran überwachen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

An der Zeremonie nahmen der iranische Verteidigungsminister, Brigadegeneral Amir Hatami, der Geschäftsführer der Marine Industries Organization des Verteidigungsministeriums, Konteradmiral Amir Rastegari, und der Polizeichef, Brigadegeneral Hossein Ashtari, teil.

Zu dem Ereignis sagte der iranische Verteidigungschef, Schiffe der Haidar-Klasse seien bei allen Wetterbedingungen sehr wendig und könnten als Grundlage für andere Projekte wie Schiffsambulanzen und Feuerlöschboote dienen.

Sie können auch für militärische Zwecke sowie für Küstenwache- und Schmuggelbekämpfungsmissionen eingesetzt werden.

In den letzten Jahren hat der Iran in seinem Verteidigungssektor große Durchbrüche erzielt und trotz der Sanktionen und des wirtschaftlichen Drucks des Westens die Autarkie bei der Herstellung von militärischer Ausrüstung und Hardware erreicht.

Die Islamische Republik erklärte, ihre militärische Macht diene ausschließlich Verteidigungszwecken und bedrohe andere Länder nicht.

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