Die Präsidenten von Belarus und Russland, Alexander Lukaschenko und Wladimir Putin, haben sich bei ihrem letzten Treffen darauf geeinigt, den Vertrag über die Gründung des Unionsstaates nicht aufzulösen.

Darüber erzählte der belarussische Staatschef beim Gespräch mit dem Staatssekretär des Unionsstaates Grigori Rapota, wie die belarussische Telegraphenagentur BelTA berichtet.

„Mit Wladimir Putin haben wir erstens beschlossen, dass wir weiterhin beim Unionsvertrag bleiben und dass wir daran nichts demolieren werden. Denn jeder Abbruch wird bedeuten, dass wir alles zunichte machen, was wir in dieser Zeit geschaffen haben.

Zweitens wurde der Vertrag nicht in vollem Umfang umgesetzt und ist auch heute aktuell. Deshalb haben wir beschlossen, den Unionsvertrag so zu lassen wie er ist und neue Dokumente zu erarbeiten, eine Art Agenda für eine weitere Integration von Belarus und Russland“, sagte der Staatschef.

„Wir haben den Rahmen bestimmt, Punkte gesetzt und Weichen gestellt. Wir haben die Grenze gezogen, die wir auf keinen Fall überschreiten sollen. Und wir haben die wohl wichtigste Frage der aktuellen Stunde beantwortet – ob Belarus von Russland einverleibt wird.

Die Antwort ist eindeutig nein. Heute besteht darin überhaupt keine Notwendigkeit. Selbst Gespräche darüber erübrigen sich. Wladimir Putin hat diese Frage bereits beantwortet, ich auch. Es tut nicht Not. Auch in Bezug auf eine reihe weiterer Fragen haben wir beschlossen, schrittweise vorzugehen. Um die Bestimmungen des Unionsvertrags umzusetzen“, betonte der Staatspräsident. (BelTA)

Метки по теме: ;