Frankfurt am Main, Offenbach, Heilbronn, Sindelfingen — in diesen und anderen Städten bilden die Deutschen keine absolute Mehrheit mehr. Dies betraf in hohem Maße Westdeutschland und den Süden des Landes.

In den 1980er Jahren verbreiteten die Grünen den „Multikulturalismus“, das heißt eine multikulturelle Gesellschaft. In den letzten zehn Jahren hat die Situation ihren Höhepunkt erreicht.

In Großstädten geht die deutsche Mehrheit zu Ende — das heißt, Deutsche ohne Migrationshintergrund (nach Definition des Statistischen Bundesamtes) sind nicht mehr die absolute Mehrheit (> 50%), sondern nur noch die größte Gruppe neben Deutsche mit Migrationshintergrund und Ausländern.

Nach der bisherigen Kategorisierung ist Frankfurt am Main bis jetzt wohl die einzige Grossstadt, in der sich mit 53,1% Deutschen mit Migrationshintergrund und Ausländern die Mehrheitsgesellschaft umgekehrt hat. Laut dem «Interkulturellen Integrationsbericht 2017» der Stadt München weisen beispielsweise Nürnberg (44,6%), Stuttgart (44,1%), München (43,2%) und Düsseldorf (40,2%) ebenfalls hohe Anteile von Deutschen mit Migrationshintergrund und Ausländern auf.

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