Fragen zur Vertiefung der Integration von Belarus und Russland werden beim 6. Forum der Regionen aktiv besprochen. Das erklärte der Vorsitzende des Rates der Republik, Michail Mjasnikowitsch, in der Sitzung des Organisationskomitees für seine Vorbereitung und Durchführung, wie ein Korrespondent der belarussischen Telegraphenagentur BelTA bekanntgab.

Michail Mjasnikowitsch bemerkte, die Aktualität des Forums bestehe darin, dass Fragen zur Vertiefung der Integration von Belarus und Russland auf höchster Ebene beraten würden. Er rief belarussische Teilnehmer dazu auf, Fragen aufzuwerfen und konkrete Vorschläge einzubringen. Die gesamte Arbeit der belarussischen Delegation beim Forum wird auf die gleiche Weise aufgebaut.

„Man muss Fragen anschneiden, die auf der Tagesordnung stehen, sowie Varianten der Lösung vorzuschlagen“, sagte Michail Mjasnikowitsch. Als Beispiel führte er die Roaming-Abschaffung im Unionsstaat an. Große Erwartungen sind mit dem russisch-belarussischen Jugendforum verbunden, das informell stattfinden soll. Er nannte die Jugendpolitik eine der vorrangigen Richtungen. „Die Jugend ist ambitiös. Sie wirft aktuelle Fragen auf. Diejenigen, die bestimmte Ämter bekleiden, müssen Anforderungen der Jugendumgebung entsprechen“, meint er.

Michail Mjasnikowitsch nannte die Unionsbeziehungen zwischen Belarus und Russland einen Wert, der den jungen Generationen übergeben werden soll. Das Forum der Regionen findet am 16./18. Juli in Sankt Petersburg statt.

Traditionsgemäß wird zur zentralen Veranstaltung die Plenarsitzung, an dem die Präsidenten von Belarus und Russland teilnehmen sollen. In diesem Jahr werden zum Thema die interregionalen Beziehungen als Grundlage für die Bildung des kulturellen und humanitären Raums von Belarus und Russland. Es werden Kooperationsabkommen zwischen den Regionen beider Länder, Handelsverträge und andere Dokumente über die Zusammenarbeit unterzeichnet. (BelTA)