Großbritannien und Frankreich werden ihre militärischen Kontingente in Syrien erhöhen. Mit der US-Regierung wurde eine Vereinbarung über den Versand zusätzlicher Einheiten getroffen. Soldaten aus Großbritannien und Frankreich werden das amerikanische Militär in Syrien ersetzen, dessen Anzahl reduziert wird.


Über die Entsendung weiterer britischer und französischer Einheiten nach Syrien berichtet die Zeitung «The Guardian» unter Berufung auf US-Beamte. Die Kontingente Großbritanniens und Frankreichs sollen laut Quellen um 10-15 Prozent erhöht werden. Früher forderten die Vereinigten Staaten den Versand von Bodeneinheiten nach Syrien, Deutschland und in die Niederlande, aber beide Länder lehnten ab.

Wir erinnern daran, dass Donald Trump im Dezember 2018 den Abzug der US-Truppen aus Syrien angekündigt hat. Das US-Militär auf dem Gebiet der Sonderverwaltungszone sollte jedoch das Militär des internationalen Kontingents ersetzen. Derzeit gibt es in Syrien Einheiten aus Frankreich, Großbritannien und Norwegen.

Zusammen mit den NATO-Verbündeten im Nordwesten der Syriens werden 200 US-Soldaten als Friedenstruppen verbleiben. Die Gesamtzahl der internationalen Kontingente wird bis zu 2.000 Personen betragen. Tatsächlich bleiben die Vereinigten Staaten also auf syrischem Territorium präsent, indem sie lediglich einen Teil der Aufgaben den Alliierten übertragen.

Am Samstag forderte das Pentagon Deutschland auf, Bundeswehrsoldaten nach Syrien zu entsenden. Die Begründung war ebenfalls der Truppenabzug. Jedoch lehnte die Bundesregierung diesen Wunsch ab.

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