Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) hat eine mehrspurige Offensive gegen terroristische Positionen entlang der iranischen Grenze mit der halbautonomen nordirakischen Region Kurdistan durchgeführt und diesen schwere Verluste zugefügt.

Laut dem staatlichen iranischen Sender Press TV gab die IRGC in einer Erklärung am Freitagnachmittag bekannt, dass sie seit Mittwoch die Hochburgen und Positionen von „von der globalen Arroganz gesponserten konterrevolutionären Terroristengruppen“ in der kurdischen Region zerstörte.

Die Razzien fanden statt, nachdem die Behörden der Regionalregierung Kurdistans (KRG) die früheren Warnungen der IRGC nicht beachtet hatten, wonach Terroristengruppen Grenzgebiete für die Ausbildung, Organisation und Entsendung von Terror-Teams in den Iran nutzen.

Die Erklärung fügte hinzu, dass die Razzien im Anschluss an einen kürzlich verübten tödlichen Terroranschlag gegen IRGC-Mitglieder sowie an «verzweifelte Versuche» der Terroristen erfolgten, die Sicherheit in einigen Regionen im Westen und Nordwesten Irans zu untergraben.

Sie stellte ferner fest, dass die Raketen-, Drohnen- und Artillerieeinheiten der IRGC während der Operation die Stützpunkte und Ausbildungszentren der Terroristengruppen angriffen und zerstörten. Dabei seien auch zahlreiche Terroristen getötet und verletzt worden.

Die IRGC wies auch darauf hin, dass Terroristen versucht haben, Dorfbewohner als menschliche Schutzschilde zu verwenden, und die irakisch-kurdische Bevölkerung aufforderten, sich von den Positionen terroristischer Gruppen fernzuhalten und sie zu verleugnen.

Am Dienstagabend wurden drei IRGC-Soldaten getötet und weitere verletzt, als sie von Terroristen in der nordwestlichen iranischen Provinz West-Asarbaidschan angegriffen wurden.

Die IRGC gab in einer Erklärung bekannt, dass ein Fahrzeug, das Truppen von der Basis Hamzeh Seyyed al-Shuhada beförderte, am Eingang der Grenzstadt Piranshahr angegriffen wurde.