Der russische Präsident Wladimir Putin und der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij haben am Donnerstag, dem 11. Juli, erstmals telefoniert, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Putin und Selenskij diskutierten in einem Telefongespräch Fragen der Lösung der Situation im Südosten der Ukraine bzw. dem Donbass. Sie einigten sich darauf, weiterhin an der Rückkehr von Personen zu arbeiten, die „auf beiden Seiten festgehalten“ (Gefangenenaustausch) werden. Darüber hinaus haben die Präsidenten das Thema Verhandlungen im Normandie-Format — Minsker Gespräche — angesprochen und die Möglichkeit einer Fortsetzung dieser Kontakte erörtert.

Initiator dieses Gesprächs sei die ukrainische Seite gewesen, stellte Peskow klar.

Anfang dieser Woche hat Selenskij Putin aufgefordert, sich zu den Gesprächen in Minsk zu treffen, um zu besprechen, «wessen Krim und wer nicht auf dem Donbass ist».

Laut dem ukrainischen Staatsoberhaupt sollte das Gespräch unter Vermittlung der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs stattfinden.

Russlands Präsident Putin wiederum erklärte, Russland sei zu Verhandlungen über die Ukraine in jeglichem Format bereit, aber dieses Treffen sollte gut vorbereitet sein, und es werde möglich sein, erst nach der Bildung einer neuen Regierung in der Ukraine über etwas zu sprechen.

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