Der Ministerpräsident der selbsternannten Republik ‘Kosovo’, Haradinaj, kündigte seinen Rücktritt an und forderte den «Präsidenten» Hashim Thaçi auf, Neuwahlen zum Parlament zu fordern.

Als Grund nannte Haradinaj eine Vorladung vor dem Sondergerichtshof. Er wurde als Kriegsverbrecher verdächtigt, berichteten kosovarische Medien in albanischer Sprache von der Pressekonferenz des jetzt ehemaligen Premiers.

Bei den nächsten Wahlen werden ich und meine Partei teilnehmen, aber jetzt kann ich den ‘Kosovo’ nicht führen, da dies die Situation des Landes erschweren würde, sagte Haradinaj.

Dem Rücktritt ging die innenpolitische Krise im ‘Kosovo’ voraus, die am deutlichsten in der Konfrontation von Ramush Haradinaj und Hashim Thaçi zum Ausdruck kam. Auslöser ihrer Meinungsverschiedenheit war insbesondere der Verhandlungsprozess von Belgrad und Pristina über die Kosovo-Regelung.

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