Klaus Ernst, Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, sagte, dass sich antirussische Sanktionen negativ auf die Geschäfte in Deutschland auswirken und zu einer Verschlechterung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Europa führen.

Diese Sanktionen gelten nicht. Wir hatten diese Sanktionen seit fünf Jahren, wir haben keine Veränderungen in der russischen Politik, sagte Ernst in einem Interview mit Deutschlandfunk.

Ihm zufolge führen die Sanktionen zu negativen Konsequenzen für europäische Unternehmen, da Russland beginnt, mehr mit China zusammenzuarbeiten.

«Die Wirkung der Sanktionen ist, dass die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Europa auf lange Sicht nicht mehr dieselben sein werden», sagte er.

Der deutsche Abgeordnete betonte auch, dass ein vollwertiger Dialog unter ständigen Spannungsverhältnissen unmöglich ist. In dieser Hinsicht drängte er darauf, Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit mit Russland in verschiedene Richtungen zu suchen.

«Ein starkes Europa ist ohne Russland einfach unmöglich, ich wiederhole, es ist unmöglich… Wir müssen mehr zusammenarbeiten, um ein starkes Europa aufzubauen», sagte Ernst.

Zuvor hatte der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer die Aufhebung von Sanktionen aus Russland gefordert.

Der deutsche Europaminister Michael Roth betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen, um Brücken nach Russland zu schlagen.

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