Teheran sagt, dass die iranischen Elitetruppen der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) den britischen Tanker Stena Impero wegen «Verstoßes gegen internationale Regeln» inhaftiert hätten. Eine entsprechende Erklärung ist auf der Webseite der Nachrichtenagentur IRNA einsehbar. Die inhaftierte Crew soll des Weiteren bis zum Abschluss der Untersuchungen an Board bleiben.

Die Organisation für Häfen und der Schifffahrt der Provinz Hormozgan teilte die Gründe für die Beschlagnahme des britischen Öltankers „Stena Impero“ in der Straße von Hormuz durch Irans Corps der Iranischen Revolutionsgarden.

„Der Tanker kollidierte auf seinem Weg mit einem Fischereifahrzeug, das nach dem Vorfall untersuchen werden musste“, stellte der Leiter der Organisation fest. „Gleichzeitig versuchte das Fischereifahrzeug, Kontakt mit dem britischen Tanker aufzunehmen, erhielt es jedoch keine Antwort“, fügte Allahmorad Afifpour hinzu.

Ihm zufolge kündigte es den Vorfall der Organisation der Häfen und der Schifffahrt an, nachdem keine Antwort eingegangen war.

Nach Angaben des Beamten wurde das britische Schiff zum Hafen der Provinzhauptstadt Bandar Abbas durch Corps der Iranischen Revolutionsgarden Islamisches eskortiert. Dort werden die notwendigen Inspektionen durchgeführt.

Das Islamische Revolutionsgardencorps (IRGC) hat einen britischen Öltanker wegen Verstoßes gegen das internationale Seerecht beim Überqueren der Straße von Hormuz gestoppt und  das Schiff mit dem Namen „Stena Impero“ beschlagnahmt worden sei.

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Der Öltanker sei an die Küste verlegt worden, um die erforderlichen rechtlichen Schritte einzuleiten

Der britische Tanker Stena Impero, der am Freitag von den iranischen Behörden in der Straße von Hormuz festgenommen wurde, habe «alle Schifffahrts- und internationalen Vorschriften eingehalten», heißt es in einer Erklärung, die auf seiner offiziellen Website veröffentlicht wurde.

«Stena Bulk und Northern Marine Management können bestätigen, dass das schwedische Schiff Stena Impero nicht mehr unter der Kontrolle der Besatzung steht und nicht mehr kontaktiert werden kann», sagte das Unternehmen.

Der Präsident und Geschäftsführer von Stena Bulk Erik Hanell sagte, dass «23 Seeleute mit indischer, russischer, lettischer und philippinischer Staatsangehörigkeit an Bord sind». Ein Sprecher von Stena Bulk teilte TASS zuvor mit, dass sich drei russische Staatsbürger an Bord des festgenommenen Tankwagens befinden.

«Wir stehen in engem Kontakt mit den britischen und schwedischen Regierungsbehörden, um die Situation zu lösen, und arbeiten eng mit den Familien unserer Seeleute zusammen», fügte Hanell hinzu.

Wie die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA verlautbaren lässt, «müssen alle 23 Besatzungsmitglieder des britischen Tankers Stena Impero müssen bis zum Ende der Sicherheitsuntersuchung an Bord bleiben. Dies wurde vom Direktor der Organisation für Häfen und Schifffahrt Hormozgan Allah Morad Afifipur angekündigt.»

Die Herkunft und Anzahl der Besatzungsmitglieder wurde indes bestätigt.

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