Die islamische Widerstandsbewegung des Libanon Hisbollah hat den Abriss palästinensischer Häuser am Rande des besetzten Ost-al-Quds durch das israelische Regime als «Kriegsverbrechen» verurteilt .

Laut dem iranischen Sender Press TV soll die Zerstörung palästinensischer Häuser durch Israel im Dorf Sur Baher die Palästinenser aus ihrem Land vertreiben und die auf dem besetzten Land errichteten Siedlungen ausweiten. Dies teilte die Hisbollah am Montag mit.

Die libanesische Widerstandsbewegung kritisierte ferner einige Küstenstaaten des Persischen Golfs, weil sie mit dem zionistischen Regime auf eine Normalisierung zusteuerten.

Eine von den USA angeführte Konferenz, die letzten Monat in Bahrain abgehalten wurde, um die Unterstützung für den umstrittenen Vorschlag des US-Präsidenten Donald Trump für den sogenannten «Frieden» zwischen dem israelischen Regime und den Palästinensern zu sammeln, läuft auf die Normalisierung der arabischen Beziehungen zum Regime in Tel Aviv hinaus.

Die Erklärung prangerte auch ein erstes öffentliches Treffen zwischen dem bahrainischen Außenminister Scheich Khalid bin Ahmed Ale Khalifah und seinem israelischen Amtskollegen Israel Katz in Washington an. Dies sei ein weiterer Beweis für die arabische Normalisierung mit Israel.

Die libanesische Widerstandsbewegung zeigte sich «angewidert» über Versuche, die «palästinensische Sache» zu schädigen, und sagte, die Maßnahmen sollen israelische Verbrechen gegen Palästinenser in Ost-al-Quds vertuschen.

Nach dem Abriss von Dutzenden palästinensischen Häusern in dem Dorf Sur Baher durch Israel strömen internationale Verurteilungen herein.

Die Vereinten Nationen äußerten sich traurig über die Zerstörungen und sagten: «Israels Politik der Zerstörung des palästinensischen Eigentums ist nicht mit seinen Verpflichtungen aus dem humanitären Völkerrecht vereinbar.»

Unterdessen beschrieb die Arabische Liga den Schritt als «die schlimmste Episode von Israels Verbrechen gegen das palästinensische Volk seit Jahrzehnten».

Frankreich schlug auch die Zerstörungen zu und sagte, der israelische Schritt stelle einen gefährlichen Präzedenzfall dar und verstoße gegen internationales Recht.