Das deutsche Außenministerium äußerte sich über die Ermordung von Elena Grigoriewa, die für LGBT-Rechte kämpfte, besorgt.

Russland soll die Tragödie unvoreingenommen untersuchen, so Berlin.

Die Bundesregierung verurteilt die Ermordung der russischen Zivilaktivistin Elena Grigoriewa in St. Petersburg.

Wir sind sehr besorgt angesichts der Umstände ihres Todes, sagte ein Sprecher des deutschen Außenministeriums am 24. Juli in Berlin.

Er erinnerte an die Notwendigkeit einer umfassenden Klärung der Situation. Ihm zufolge sollte Russland eine unvoreingenommene Untersuchung in alle Richtungen gewährleisten. Deutschland ist insbesondere daran interessiert, ob das Verbrechen im Zusammenhang mit Grigoriewas Aktivitäten zur Verteidigung der Rechte von Mitgliedern der LGBT-Gemeinschaft steht.

Die Leiche einer Aktivistin mit Messerwunden und Strangulationsspuren wurde am 21. Juli in der Nähe ihres Hauses in St. Petersburg gefunden. Kürzlich wurde Grigoriewa wiederholt mit Mord bedroht, sagte ihre Anwältin Ksenia Mikhailowa. Die Untersuchung hat die Verdächtigen noch nicht benannt.

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