Zwei Kindergärten in Leipzig, Deutschland, hatten keine Würste, Fleischbällchen und Schnitzel mehr, da dort Schweinefleischprodukte verboten sind.

Die Entscheidung wurde aufgrund der Tatsache getroffen, dass unter den insgesamt dreihundert Kindern, die die Einrichtung besuchten, zwei muslimische Mädchen auftauchten.

Mit Respekt für die sich verändernde Gesellschaft wird der Kindergarten ab dem 15. Juli Essen für Kinder bestellen, die kein Schweinefleisch enthalten, so die Verwaltung der Kindergärten Konfuzius und Rolando-Toro.

Gleichzeitig versichert der Chef Wolfgang Schäfer, dass er diese Maßnahmen einführen wird, „auch wenn es nur eine Familie wäre“.

Es ist bemerkenswert, dass die Führung der Vorschuleinrichtungen nicht beim Schweinefleisch stehen blieb. In der «schwarzen Liste» befanden sich Süßwaren, die Gelatine enthielten.

Eine solche Initiative wurde auf Bundesebene mit Skepsis aufgenommen. Ernährungsministerin Julia Klöckner sagte, dass eine große Auswahl an Gerichten in Kindergärten präsentiert werden soll, und es ist falsch, die Wünsche nur von Muslimen einseitig zu berücksichtigen, denn in diesem Fall kann man das Fleisch aus der Diät streichen, um Vegetariern zu gefallen. Klöckner betonte jedoch, dass dies kein Grund ist, anderen Kindern die übliche Ernährung zu verweigern.

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