Deutsche Muslime forderten die Regierung auf, Moscheen angesichts der wachsenden Bedrohung durch Angriffe und der Entwicklung der Islamfeindlichkeit zu schützen.

Laut Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der Partei Alternativen für Deutschland (AfD) in Rheinland-Pfalz, könnte der Anstieg der Kriminalität durch die im Jahr 2015 einsetzende Flüchtlingskrise verursacht worden sein.

Der Deutsche Koordinierungsrat der Muslime, in dem die vier islamischen Organisationen des Landes zusammengeschlossen sind, äußerte sich über die offensichtliche Zunahme antimuslimischer Angriffe im Land besorgt und forderte das offizielle Berlin auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit von Moscheen und Muslimen im Land zu gewährleisten.

Am 18. Juli berichtete die Zeitung Hurriyet in Bezug auf die Türkische Islamische Union für religiöse Angelegenheiten (DITIB), eine der größten islamischen Organisationen Deutschlands, dass in nur 10 Tagen mindestens sechs DITIB-Moscheen und eine arabische Moschee im Land angegriffen wurden.

Muslime und muslimische Gebetshäuser brauchen mehr denn je den Schutz des Staates und erwarten zu Recht symbolische Hilfe von führenden deutschen Regierungs- und Oppositionspolitikern, heißt es in einer Erklärung der Organisation.

Laut Bundesinnenministerium wurden im Jahr 2018 mindestens 813 islamfeindliche Straftaten gegen Muslime und Moscheen im Land registriert, während die Daten des Ministeriums aus dem Jahr 2017 950 ähnliche Straftaten ausweisen.

Der Staat ist verpflichtet, das Leben und die Rechte jedes deutschen Bürgers trotz seines Alters, seines Geschlechts, seiner sexuellen Ausrichtung und natürlich seiner Religion zu schützen, sagte Paul, MdEP und stellvertretender Vorsitzender der Partei «Alternative für Deutschland» in Rheinland-Pfalz.

Wenn Moscheen oder Muslime angegriffen werden, ist es die Pflicht, vor der Polizei zu schützen. Ich halte es jedoch für falsch, eine Politik zu fordern, die darauf abzielt, Toleranz nur gegenüber Muslimen zu fördern. Ebenso wichtig ist es, die Toleranz unter den Muslimen zu erhöhen, erklärte er.

Paul ist der Ansicht, dass es wichtig ist, das Gesamtbild zu betrachten und zu verstehen, dass der jüngsten Zunahme von Angriffen gegen Muslime in Deutschland eine Reihe von Angriffen von Einwanderern und Asylbewerbern aus dem Nahen Osten und Nordafrika vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise vorausging, die 2015 ausbrach.

Seit Mitte 2015 sind mehr als 1,5 Millionen Migranten in das Land eingereist, durch die offene Grenzpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterstützt.

Ein im Mai 2018 veröffentlichter Bericht des Bundeskriminalamts beleuchtet eine wachsende Zahl von Straftaten, darunter Sexualstraftaten, Übergriffe, Diebstähle, Mord und andere Straftaten von Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika von 2015 bis 2017.

Dem Bericht zufolge standen im Jahr 2017 4.852 Migranten im Verdacht, an Sexualstraftaten beteiligt gewesen zu sein, gegenüber 3.329 im Jahr 2016.

Darüber hinaus haben Islamisten in den letzten Jahren mehrere Terrorakte in Deutschland und Europa begangen. Es kann gefolgert werden, dass bestimmte Teile der muslimischen Gesellschaft sich nicht in westliche Gesellschaften integrieren wollen. Stattdessen wollen sie unsere Gesellschaft in etwas verwandeln, das ihrem Glauben entspricht, stellte der deutsche Politiker fest.

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