Russische S-400-Flugabwehrsysteme im Einsatz bei der Türkei sind für die NATO kein Problem. Dies erklärte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Bangkok.

Ankara haе keine Meinungsverschiedenheiten mit der Nordatlantik-Allianz in der S-400-Frage, was auch aus den Aussagen des NATO-Generalsekretärs und seines Assistenten hervorgeht.

«Die Türkei leistet einen Beitrag zu vielen Missionen der Allianz. Das Problem des S-400-Vertrags mit der Türkei wurde auf keinem NATO-Treffen angesprochen», sagte Cavusoglu.

Dem Minister zufolge sollte das S-400-Thema in Bezug auf die Beziehungen zwischen Ankara und Washington und nicht im Zusammenhang mit der Interaktion zwischen der Türkei und der NATO behandelt werden.

Im Dezember 2017 gab der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Unterzeichnung eines Vertrags mit Russland über die Lieferung von S-400-Flugabwehrraketensystemen bekannt. Später sagte der Chef des Unternehmens «Rostec» Sergej Tschemesow, dass wir über die Lieferung von vier Abteilungen des S-400 in Höhe von rund 2,5 Milliarden Dollar sprechen.

Am 25. Juli wurde die erste Phase der Lieferung von Komponenten der russischen S-400-Luftverteidigungssysteme in die Türkei abgeschlossen. Unter dem Vertrag landeten 30 Flugzeuge auf der «Murted» Luftstützpunkt in der Nähe von Ankara.

Метки по теме: ; ;