Deutschlandfunk erklärte, warum sie in ihren Nachrichtensendungen über einen Schwertkampf in Stuttgart nicht berichtet haben.

In den Nachrichten des deutschen Rundfunks spielen einzelne Straftaten selten eine Rolle. Voraussetzung für die Berichterstattung ist die nationale und soziale Bedeutung. Das Verbrechen in Stuttgart ist grausam und verursacht bei unseren Redakteuren Trauer und Verwirrung. Derzeit sehen wir jedoch keine nationale oder soziale Bedeutung.

Am Mittwoch tötete ein 28-jähriger Syrer in Stuttgart einen 36-jährigen Mann mit einem Schwert. Nach Angaben der Polizei ist der mutmaßliche Täter 2015 in Deutschland angekommen und ist bereits für Diebstahl und Sachschäden bekannt. Das Opfer war «Deutsch-Kasachisch». Die Polizei schließt politische oder religiöse Motive aus.

Laut Stuttgarter Zeitung lebte der Verdächtige vier Jahre in Deutschland unter falschem Namen. Er ist als 28-Jähriger mit syrischer Staatsbürgerschaft bei den Behörden registriert. Vielleicht ist er tatsächlich 30 Jahre alt und ein Palästinenser.

Es ist nicht das erste Mal, dass öffentlich-rechtlicher Rundfunk dafür kritisiert ist, dass er die Verbrechen von Asylbewerbern nicht gemeldet hat. Als der Mörder einer Freiburger Studentin, Maria L., gefasst wurde, hielt es auch Tagesschau für nicht nachrichtenwürdig. Der Fall hatte nach Ansicht des Chefredakteurs keine überregionale Bedeutung.

Ebenso hat vor einem Jahr ein somalischer Asylbewerber in Offenburg einen Arzt mit einem Messer getötet und einen Assistenzarzt schwer verwundet, was die Medien nicht sagten, weil sie diesem Ereignis keine ausreichende Bedeutung beimaßen.

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