Einige Details zum geheimen Militärprogramm des US Sentient, das seit 2010 existiert, wurden kürzlich im Rahmen des «Freedom of Information Act» veröffentlicht.

Die Technologien, die Software für die Verarbeitung von Satellitenbildern waren, werden jetzt zu einem «Megamind», um alle verfügbaren militärischen Informationen zu vergleichen.

Das Militärprojekt Sentient («Intellekt») ist wahrscheinlich eines der ehrgeizigsten und abgeschlossensten unter allen High-Tech-Initiativen des Pentagon. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus Verge-Material ziehen, in dem Journalisten alle öffentlichen Referenzen sammelten und die Geschichte der Entwicklung von US-Militärsatelliten seit dem Corona-Programm von 1958 nachverfolgten. Nach heutiger Einschätzung geht Sentient jedoch weit über die Verarbeitung von Satellitenfotos hinaus. Nach einigen Hinweisen ist davon auszugehen, dass einige Steuerungsfunktionen in naher Zukunft auf künstliche Intelligenz übertragen werden.

Auf einem Weltraumsymposium in Colorado im Frühjahr 2019 beantwortete ein Vertreter der US-amerikanischen National Geospatial Intelligence Agency (NGA), Chirag Parikh, die Frage, ob das Pentagon «ein Echtzeit-Tracking-Tool für das globale Operationsfeld» hat: «Gute Frage. Und es gibt viele ausgezeichnete geheime Antworten darauf».

Er erklärte, dass Geodaten jetzt nicht unbedingt Satellitenfotos sind, sondern buchstäblich alle Informationen, die Zeit und einen Geotag haben.

Die Systeme für die «sofortige Bearbeitung und Formulierung der Strategie» werden «sehr bald [bei uns] erscheinen, wenn sie noch nicht erschienen sind».

Verge glaubt, dass er speziell über Sentient gesprochen hat. Einige dieser zusätzlichen Informationen wurden kürzlich vom National Reconnaissance Office (NRO) im Rahmen des «Freedom of Information Act» veröffentlicht. Unter den Dokumenten gibt es viele mit den Signaturstempeln «geheim» und «streng geheim».

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