Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Zeitung Israel Hayom einen Artikel über die schwierige Situation in der Kachol Lavan Partei.

Es geht um offene Kritik an der Yair Lapid Position, die in den Reden anderer Parteiführer — Benny Gantz und Moshe Yaalon — geäußert wurde. Gantz und Yaalon gefiel Lapids Propagandavideo, in dem er die Haredim angriff, nicht.

Eine hochrangige Quelle in Kachol Lavan erklärte gegenüber einem Zeitungskorrespondenten: «Niemand auf Funktionsebene hat Lapid jemals im Hauptquartier von Kahol Lavan gesehen. Er und seine Jungs leben in ihrer eigenen Blase».

Die Quelle hat weiter gesagt: «Kachol Lavan war noch nie zu einer wirklichen Partei vereint und geht als eine einzige Liste in die Knesset — und es gibt einen Grund dafür. Parteiführer, allen voran Lapid, wollen verschiedene Möglichkeiten haben».

Gantz und Lapid ziehen wie bei den Vorwahlen von verschiedenen Hauptquartieren aus. Gantz, seine Leute und die Yaalon und Ashkenazi Leute sitzen in verschiedenen Hauptquartieren in Tel Aviv. Der Gantz  Hauptsitz befindet sich im Norden der Stadt und der Lapid Hauptsitz — im Süden.

Führungskräfte leiten auch separate Fürsprachekampagnen. Gantz mag es nicht, wie Lapid sich als Kandidat für den Premierminister nominiert, und er koordiniert sein Handeln mit Kachol Lavan nicht.

Eine Quelle sagt: «Die Lapid-Leute verlassen ihre Blase nicht. Er kommt  zu Versammlungen und schon zu Versammlungen nie».

Lapid: Wir werden Netanyahu kein Vergnügen liefern

Benny Gantz, Kachol Lavan Vorsitzender, kommentierte Berichte, wonach er Probleme mit Yair Lapid hatte, weil er den Haredim auf Video angriff: «Die Tatsache, dass es manchmal Spannungen und Meinungsverschiedenheiten gibt, bedeutet nicht, dass er zusammenbricht. Manchmal streiten wir uns — aber wir bewegen uns vorwärts».

Gantz bestritt Gerüchte über eine Krise in Kachol Lavan während einer gemeinsamen Tournee auf der Spitze der Partei im Süden Israels.

Lapid sagte: «Es gibt nur eine Person, die den Zusammenbruch von Kachol Lavan will, und sein Name ist Binyamin Netanyahu. Aber wir werden ihm kein solches Vergnügen bereiten».

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