Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat bei einem Treffen mit dem Präsidenten von Kirgisistan, Sooronbai Dscheenbekow, in Bischkek deutlich gemacht, dass Moskau in den Konflikt zwischen den gegenwärtigen und ehemaligen Führern des Landes nicht eingreifen werdet, aber nicht «gleichgültig» sein kann.

Laut der Zeitung Gazeta.ru hat Medwedew festgestellt, dass Russland beabsichtigt, «unserem Freund und Partner, der Republik Kirgisistan, Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen». Dscheenbekow betonte wiederum, dass die Länder in den letzten Jahren einen engen politischen Dialog auf höchster Ebene geführt hätten.

Am Vorabend des Treffens gab Medwedew auch eine Erklärung zur Lage in Kirgisistan ab und stellte fest, dass das Land «die Grenzen der Revolution im 21. Jahrhundert erschöpft hat». Er äußerte die Hoffnung, dass alle Verfahren in Übereinstimmung mit «strikter Einhaltung der örtlichen Gesetze» stattfinden werden.

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