Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat Vorwürfe wegen schlechter Versorgung psychisch kranker Migranten zurückgewiesen.

In Bezug auf psychische Erkrankungen sind die Entscheidungsträger des Bundesamtes besonders sensibel für die Betroffenen, sagte die Sprecherin.

218 Sonderbeauftragte für verletzte Migranten arbeiten für die Agentur. Sie wären gerufen worden, wenn der Flüchtling als psychisch krank eingestuft worden wäre.

Ärzte lehnen Abschiebungspolitik ab.

Zuvor kritisierten Vertreter medizinischer und therapeutischer Organisationen, dass Bamf «nicht jeden Fall einzeln betrachtet».

Elise Bittenbinder, Vorsitzende der Nationalen Vereinigung der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer, sagte: „Wir erkennen die Ablehnung verletzter Flüchtlinge an. Bamf weist Beschwerden häufig als unzureichend begründet zurück.»

Der Menschenrechtsbeauftragte der hessischen Landesärztekammer, Ernst Girth, hat den Verdacht geäußert, dass «Regierungen, Bamf und Ausländerbehörden in vielen Fällen versuchen, kritische Ärzte vom Abschiebungsprozess abzuhalten».

Vor dem Hintergrund der «Verschärfung» der Abschiebepolitik wächst der Widerstand der Ärzte.

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