Die Landung von Migranten an Land war aufgrund des Verbots der italienischen Behörden nicht möglich.

Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte erklärte am 15. August gegenüber dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Matteo Salvini, dass sechs EU-Länder bereit sind, 147 illegale Einwanderer vom «Open Arms»-Schiff aufzunehmen.

«Frankreich, Deutschland, Rumänien, Portugal, Spanien und Luxemburg haben mir gerade mitgeteilt, dass sie bereit sind, Migranten aufzunehmen», geht es in dem Brief, dass Conte geschickt hat.

«Die Europäische Kommission und einige führende Politiker Europas haben uns immer dabei geholfen, Entscheidungen in Notsituationen zu treffen, und es ist an der Zeit, eine gemeinsame europäische Lösung für Migranten zu finden, da Italien sonst allein in einer Situation ist, die zunehmend außer Kontrolle gerät.» — stellt er fest.

Gleichzeitig betonte Conte, dass Italien seine nationalen Interessen schützen wolle, da in diesem Land Migrantenströme aus Afrika und dem Nahen Osten verschickt würden.

Nahe der italienischen Insel Lampedusa befand sich fast zwei Wochen lang ein Schiff der spanischen Nichtregierungsorganisation Open Arms mit 147 Migranten an Bord. Die Landung von Migranten an Land war aufgrund des Verbots der italienischen Behörden nicht möglich.

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