US-Präsident Donald Trump macht deutlich, dass er bereit ist, die Beziehungen zwischen den USA und Russland zu normalisieren, was bedeutet, dass Europa möglicherweise bald seine eigene Gelegenheit verpasst, die Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation zu festigen.

Diese Erklärung wurde vom ehemaligen französischen Außenminister Hubert Védrine in einem Interview mit Le Figaro abgegeben.

Ihm zufolge wird die Dringlichkeit dadurch erklärt, dass die Wiederwahl von Donald Trump für die zweite Amtszeit des Präsidenten seine Hände in diese Richtung entfesseln wird, und er wird sicherlich einen «Neustart» der Amerikanisch-Russischen Beziehungen durchführen. Das Problem ist, wie der Diplomat feststellt, dass die europäischen Interessen in dieser Situation «arbeitslos» sein werden.

Védrine wies auch darauf hin, dass der französische Präsident Emmanuel Macron wiederholt den Wunsch geäußert habe, «Russland mit Europa zu verbinden», um die Krise der letzten Jahre zu lösen, die die EU-Länder getroffen und Russland näher an China herangeführt hat.

«Es ist notwendig, die Rüstungskontrollpolitik und die konsequente Abrüstung praktisch neu zu beginnen», betonte der Politiker.

Wie News Front bereits berichtet hat, hat Donald Trump immer ein Bekenntnis zur Normalisierung der Beziehungen zu Russland gezeigt, und in den USA wird er sogar als Fan von Wladimir Putin bezeichnet. Bis vor kurzem war das Haupthindernis für die Annäherung zwischen Moskau und Washington die skandalöse Untersuchung der sogenannten «russischen Intervention», die von den amerikanischen Demokraten initiiert wurde, um Trump zu diskreditieren. Dennoch fanden Experten aus dem Team des Sonderstaatsanwalts Robert Müller keine Hinweise auf eine «Verschwörung», und «RussiaGate» scheiterte.

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