Gruppe ehemaliger Militärangehöriger der Bundeswehr hat eine Entschädigung für Gesundheitsschäden gefordert, die durch die Arbeit mit gefährlichem abgereichertem Uran während militärischer Operationen im Irak und auf dem Balkan entstanden sind.

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat den Bundestag um Stellungnahme zu diesem Thema gebeten.

Laut T-Online-Portal handelt es sich um 220 Soldaten und Offiziere.

Zuvor, am 12. August, weigerten sich die deutschen Behörden, eine Entschädigung zu zahlen. Berlin behauptet, dass abgereichertes Uran das Militärpersonal nicht ernsthaft geschädigt hat. Die «Internationale Kampagne für das Verbot von Kernwaffen» liefert jedoch Rückstandsdaten, die durch Statistiken und Untersuchungen gestützt sind.

Zuvor erhielten italienische Truppen, die nach ihrem Einsatz im Kosovo und in Metohija an Krebs erkrankten, eine Entschädigung von ihrer Regierung.

In Serbien argumentieren sie, dass eine der Folgen der Bombardierung Jugoslawiens durch NATO-Flugzeuge im Jahr 1999 die Ansteckung des Territoriums mit Strahlung und die Explosion von Krebs war.

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