In Berlin hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den britischen Premierminister Boris Johnson getroffen.

Die Politiker haben den Brexit, die Situation in Syrien, Nordkorea und Hongkong sowie den bevorstehenden G7-Gipfel in der französischen Stadt Biarritz besprochen.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Johnson vor dem Treffen äußerte sich Merkel zur Situation mit den Minsker Vereinbarungen. Zuvor hatten der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein deutscher Amtskollege Heiko Maas die ukrainische Führung aufgefordert, sich zur Umsetzung der Minsker Abkommen zur Schaffung eines Friedens im Donbass zu verpflichten.

Laut Merkel gibt es bei der Umsetzung von „Minsk-2“ derzeit „kleine Fortschritte“, von einem echten Durchbruch kann jedoch noch nicht gesprochen werden.

Sie erklärte, dass die Wiederbelebung des G8-Formats unter Beteiligung der Russischen Föderation von der Regelung der Lage im Südosten der Ukraine abhängt.

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