Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) hat eine drohende E-Mail erhalten.

Ich bereue meinen öffentlichen Auftritt nicht. Es kann nicht sein, dass immer mehr Politiker solchen Bedrohungen ausgesetzt sind, sagte die Politikerin.

Deutschland sprach zum letzten Mal über Köpping im Zusammenhang mit der Nominierung ihrer Kandidatur für das Amt des SPD-Präsidenten — zusammen mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius.

Laut ihrer Sprecherin schlug Köpping am Mittwoch eine Strategie zur öffentlichen Bekämpfung von Morddrohungen vor.

Erst Ende Juni wurden die Drohungen gegen den sächsischen Vizepremier Martin Dulig (SPD) bekannt und sorgten deutschlandweit für Besorgnis und Schock. Dann erhielt Dulig eine Attrappe eines Sturmgewehrs per Post.

Der damalige Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, dass Deutschland die Frage des Rechtsextremismus möglicherweise nicht sehr sorgfältig untersucht hat.

Wenn es Vernachlässigung gibt, dann waren wir meiner Meinung nach nicht aufmerksam genug für das, was wirklich in der rechten Ecke am rechten Rand dieser Gesellschaft passiert, sagte Steinmeier.

Lübcke wurde am 2. Juni in seinem Haus in der Nähe von Kassel erschossen. Nach dem Mord begann eine Debatte über die Sicherheit lokaler Politiker.

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