Das Landgericht Chemnitz verurteilte den Verdächtigen Alaa S. wegen Mordes an Chemnitz mit einem Totenmesser zu neuneinhalb Jahren Haft.

Die vorsitzende Richterin, Simone Herberger, hielt es für erwiesen, dass vor etwa einem Jahr ein Syrer Daniel H., einen 35-jährigen Kubaner in Deutschland, mit Stichwunden getötet und eine andere Person schwer verletzt hatte. Der Prozess fand aus Sicherheitsgründen in Dresden statt.

Nach Angaben des MDR beruhte die Anklage hauptsächlich auf Aussagen eines ehemaligen Dönerangestellten, der sich etwa 50 Meter vom Tatort entfernt befand. Ein Zeuge gab an, von dort aus einen Syrer gesehen zu haben. Obwohl er widersprüchliche Aussagen gemacht hat, laut Vertreter des Wahlrechts. Dies wird jedoch darauf zurückzuführen sein, dass er von bekannten Syrern bedroht und brutal missbraucht wurde. Der Zeuge befindet sich jetzt im Zeugenschutzprogramm.

Die Staatsanwaltschaft brauchte zehn Jahre

Die Staatsanwaltschaft forderte eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren. Der Angeklagte äußerte sich während des Prozesses nicht. In einem Interview mit dem ZDF bekannte er sich jedoch nicht schuldig. Alaa S. wird mit dem irakischen Farhad R.A. Am 26. August 2018 tötete er nach einem Städtetrip in Chemnitz einen 35-jährigen deutschen Kubaner mit einem Messer und verwundete eine weitere Person schwer.

In der Folge kam es in Chemnitz zu kritischen Protesten und Demonstrationen. Linke Journalisten, Politiker und die Bundesregierung sprachen von der «Ausländerjagd», darunter die sächsische Lokalzeitung Freie Presse, der sächsische Generalstaatsanwalt und der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bestritten die Vorwürfe.

Auch bei der damaligen Verteidigung der Verfassungsverteidigung kritisierte Hans-Georg Massen die Ansicht, dass es solche Jagdszenen für Einwanderer gebe. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) verlegte Massen daraufhin in den vorübergehenden Ruhestand.

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