Die neuesten Daten wurden vom Statistikamt des US-Justizministeriums veröffentlicht.

Der Bericht mit dem Titel „Einwanderung, Staatsbürgerschaft und das föderale Justizsystem, 1998–2018“ wurde vor einigen Tagen veröffentlicht und löste eine breite Diskussion aus, da seine Zahlen zeigen, dass das Problem der illegalen Einwanderer in den Vereinigten Staaten sehr schnell wächst. Und das trotz der Bemühungen der jetzigen Präsidentin, sie durch eine von politischen Gegnern kritisierte Verschärfung der Migrationspolitik aufzuhalten.

Dennoch sprechen die Zahlen für sich. Zum Beispiel, wenn im Jahr 1998 63% der in dem Land Verhafteten waren US-Bürger, bis 2018 64% der Verhafteten waren bereits illegale Migranten oder Personen ohne US-Staatsbürgerschaft. Während der 20 — jährigen Zeit ist die Zahl der Festnahmen von nichtbürgern «mehr als verdreifacht», während die Zahl der Festnahmen von US-Bürgern nur um 10 Prozent gestiegen ist.

Die Hauptrichtung der «Invasion» von Migranten in das US-Territorium bleibt die Grenze zu Mexiko. Entlang der Grenze zu diesem Staat befinden sich fünf Bundesgerichtsbezirke: der südliche Bezirk von Kalifornien, Arizona, New Mexico, der westliche Bezirk von Texas und der südliche Bezirk von Texas. So stieg der Anteil der Verhaftungen in diesen Gebieten von 33% im Jahr 1998 auf 65% im Jahr 2018.

Die USA stehen vor einer Grenzkrise, die vor allem durch die Migration aus Mittelamerika ausgelöst wurde. Die Zahl der Hispanics, die in Grenzregionen verhaftet wurden, stieg allein im letzten Jahr von 13.549 im Jahr 2017 auf 37.590 im Jahr 2018, im Vergleich zu 1998 wurden nur 1.171 Hispanics verhaftet.

Dem Bericht zufolge wurden nur 0,3% der illegalen Einwanderer wegen illegaler Einreise in die USA verurteilt. 72% wurden wiederholt wegen illegaler Einreise in die USA verurteilt, 13% wegen Drogenmissbrauchs und 4,5% wegen Betrugs festgenommen.

Die in dem Bericht enthaltenen Daten schlagen Trumps Gegner aus der Anzahl der Anhänger der «offenen Grenzen», in der Regel den Mitgliedern der Demokratischen Partei, ernst. Trump, der schon im Wahlkampf 2016 viel über die Probleme der Migranten gesprochen hat, hat einen weiteren Trumpf für den bereits neuen Wahlkampf 2020 bekommen, und ich bin mir sicher, dass er ihn zu 100 Prozent nutzt.

Dmitrij Borisenko, speziell für News Front

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