Die Hauptpriorität des diesjährigen Gipfels wird der Kampf gegen die Ungleichheit sein. Außerdem werden die Teilnehmer des Treffens ein besonderes Augenmerk auf die Ukraine, die Lage im Iran, in Syrien, Libyen und im Nahen Osten legen.

In der Stadt Biarritz im Südwesten Frankreichs startet am Samstag, den 24. August, der G7-Gipfel, berichtet Ukrinform.

Laut dem Gipfelprogramm wird der französische Präsident Emmanuel Macron am Samstagabend die Staats- und Regierungschefs der G7 treffen und begrüßen. Als nächstes treffen sich die Führer zu einem informellen Abendessen.

Am Sonntag beginnt das hochrangige Treffen mit einer Arbeitssitzung zu den Themen Sicherheit und Verteidigung sowie Weltwirtschaft, Wirtschaftswachstum und Handel.

Die Staats- und Regierungschefs werden der Ukraine, der Lage im Iran, in Syrien, in Libyen und im Nahen Osten besondere Aufmerksamkeit schenken.

Anschließend diskutieren die Staats- und Regierungschefs der G-7 zusammen mit den eingeladenen Partnern im Rahmen eines Arbeitsessens die Hauptprobleme des Gipfels — den Kampf gegen die Ungleichheit, einschließlich der Vorschläge zur Überwindung der Ungleichheit der Geschlechter.

Die nächste Arbeitssitzung am zweiten Tag des Gipfels ist der Partnerschaft mit Afrika gewidmet.

Am Montag, dem letzten Tag des Gipfels, werden die Staats- und Regierungschefs Klimafragen erörtern, die Artenvielfalt und die Ozeane schützen und eine Arbeitssitzung zum Thema digitale Transformation abhalten.

Frankreich, das dieses Jahr den Vorsitz der G-7 innehat, hat den Kampf gegen die Ungleichheit als oberste Priorität für den Gipfel eingestuft.

«Das neue Format des Gipfeltreffens von Biarritz, an dem Partnerländer, insbesondere Afrikaner, sowie wichtige Vertreter der Zivilgesellschaft teilnehmen, wird gemeinsame Antworten zum Umgang mit allen Formen der Ungleichheit liefern», sagte der französische Vorsitz.

Um es zu erreichen, hat Frankreich fünf Prioritäten festgelegt: Bekämpfung der Chancengleichheit, Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, Gewährleistung des Zugangs zu Bildung und hochwertiger Medizin; Verringerung der Ungleichheiten beim Schutz des Planeten durch Finanzierung des Klimaschutzes, der auf dem Erhalt der biologischen Vielfalt und der Ozeane beruht; Maßnahmen im Namen des Friedens ergreifen, um Bedrohungen der Sicherheit und des Terrorismus entgegenzuwirken, die die Grundprinzipien der Gesellschaften schwächen; Nutzung der durch digitale Technologien und künstliche Intelligenz geschaffenen Möglichkeiten zur Förderung ethischer und menschzentrierter Probleme; Wiederherstellung einer gleichberechtigten Partnerschaft mit Afrika.

Zur Erörterung und Lösung der Ungleichheitsprobleme wurden Leiter von acht Partnerländern zum Biarritz-Gipfel eingeladen: Australien, Chile, Indien, Südafrika, Burkina Faso, Senegal, Ruanda und Südafrika.

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