Die kleine italienische Mittelmeerinsel Lampedusa ist erneut das Zentrum des Phänomens „Flüchtling“.

Fast 100 illegale Einwanderer, die nach einem mehrtägigen «Krieg» zwischen der italienischen Regierung und der spanischen «Hilfsorganisation» Proactiva Open Arms die Insel betreten durften, haben die Situation dort verschärft.

Das Empfangszentrum ist überfüllt. Das nächste Ocean Viking-Schiff mit mehr als 300 Migranten an Bord wartet jedoch bereits auf See. Es wäre sehr schwierig, sie abzuholen, ist Bürgermeister Salvatore Martello besorgt.

Martello hat der Regierung von Rom vorgeworfen, seine Insel mit dem Problem allein zu lassen. Das Empfangszentrum von Lampedusa mit 96 Plätzen hat derzeit mehr als 200 Migranten.

Ocean Viking, das von zwei französischen Nichtregierungsorganisationen, SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen betrieben wird, liegt derzeit zwischen Lampedusa und Malta. Bisher erhielt die Crew weder aus Malta noch aus Italien die Erlaubnis einzulaufen. Die Trinkwasser- und Treibstoffvorräte werden nun knapp.

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