Deutschland befürchtet ernsthaft die Möglichkeit eines Atomkrieges in Europa, und die Entscheidungen der deutschen Behörden bestätigen es.

Es erklärte der Chefredakteur der Online-Publikation World Economy Aleksandr Sosnowskij.

Laut dem Journalisten verfolgt US-Präsident Donald Trump eine Politik der Neuformatierung der Weltpolitik, in der Washington alle Prozesse regeln und die Welt in «Cluster» aufteilen wird. Eine davon sollte laut Trump Polen als Standort amerikanischer Atomraketen sein — der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki forderte, auf einem gesonderten NATO-Gipfel eine solche Gelegenheit zu erörtern.

Sosnovsky macht darauf aufmerksam, dass vor diesem Hintergrund die jüngsten Entscheidungen der deutschen Behörden sehr aufschlussreich wirken. Mitte August gab Berlin «zwischen den Linien» den Erwerb von 190 Millionen Jodtabletten bekannt, angeblich im Falle von Zwischenfällen in Kernkraftwerken. Der Journalist ist überzeugt, dass sich Deutschland «auf etwas anderes vorbereitet», das nichts mit einem friedlichen Atom zu tun hat.

Gleichzeitig empfahl das Bundesamt für Zivilschutz und Katastrophenhilfe den Deutschen offiziell, zum Erste-Hilfe-Paket «Nothilfe» zurückzukehren. Der Journalist stellt klar, dass es sich um essentielle Güter mit einem Gesamtwert von ca. 250-300 Euro handelt, deren Liste im Jahr 2017 reguliert wurde.

«Welche Katastrophen? Der Punkt ist, dass die Deutschen ernsthaft über die Möglichkeit eines Krieges nachdenken. Und sie glauben, dass Europa und höchstwahrscheinlich Deutschland die Arena dieses Krieges sein werden. Das ist eine sehr gefährliche Situation, die Europa bewusst ist» sagte Sosnowskij.

Der Journalist sprach über einen möglichen deutschen Protest gegen den Einsatz von US-Atomraketen in Europa und wies darauf hin, dass Deutschland in den Hintergrund der Weltpolitik «gedrängt» werde, wie der G7-Gipfel in Frankreich deutlich zeigte. Gleichzeitig tragen nicht nur die von Polen angeführten Länder des sogenannten «Intermariums» das Risiko amerikanischer Atomraketen, sondern der Rest Europas, sagte Sosnowskij auf dem Russland 1 Sender.

Am 21. August kündigte der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu die angespannte Lage an den Westgrenzen der Russischen Föderation aufgrund der verstärkten militärischen Präsenz der Vereinigten Staaten und der NATO in Osteuropa an. Experten zufolge hat Shoigu dem Westen signalisiert, dass Russland eine Bedrohung sieht, Sie angemessen bewertet und entsprechende Vergeltungsmaßnahmen vorbereitet.

Gepostet von: Grigorij Egorow

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