Am 25. August fanden im sächsischen Chemnitz Veranstaltungen zum Jahrestag der Ermordung des Einheimischen Daniel H. in einer Schlägerei mit Migranten statt.

Pro Chemnitz, eine Organisation gegen Migration, lud die Bewohner zu einer Demonstration ein, an der mehrere hundert Menschen teilnahmen. Zunächst gab die Organisation tausend Teilnehmer bekannt. Doch 2018 wurde Pro Chemnitz im Bericht der Sonderdienste als rechtsradikal eingestuft, weshalb sich wohl nicht jeder, der es wagte, zur Teilnahme entschied.

Darüber hinaus beschlossen die Behörden, gleichzeitig Großveranstaltungen abzuhalten, die die Anwohner von der Demonstration ablenken könnten. An diesem Wochenende fand ein dreitägiges Festival statt, an dem insgesamt 67.000 Menschen teilnahmen. In der sächsischen Landeshauptstadt Dresden fand unter der Schirmherrschaft der Unteilbar eine Kundgebung gegen Fremdenfeindlichkeit mit 40.000 Teilnehmern statt.

Es wurde bereits berichtet, dass in der Nacht zum 26. August 2018 ein Anwohner in einem Streit mit jungen Migranten in Chemnitz ums Leben kam. Es folgten große Proteste in Chemnitz gegen die Aufnahme von Migranten, die von den Bundesbehörden massiv unterdrückt wurden. Danach wurde der Leiter des Bundesverfassungsschutzdienstes, Hans-Georg Maaßen, entlassen, der drückte den Demonstranten sein Mitgefühl aus.

Am 22. August 2019 wurde einer von zwei Angeklagten, ein 24-jähriger syrischer Migrant, wegen Totschlags zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt.

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